Chronologisch

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Carlos @ work
Dienstag
11. August 2015

Carlos @ work

Carlos nimmt meine Arbeitsstelle immer mehr als sein 2. Zuhause an. Heute „schlich“ er sich während der normalen Öffnungszeit aus dem Büro, weil die Tür kurz offen stand. Mit leichter Panik bemerkte ich sein Verschwinden und wo fand ich ihn? Vorm Eingang liegend mit Blick auf das offene Geländetor. Er beobachtete völlig ruhig einige Gäste und legte sich dann nieder. Drei wichtige Punkte: 1. Er traute sich von mir weg, ohne mich weiterhin im Blickfeld zu haben. 2. Er rannte nicht weg. Gelegenheit hätte er gehabt. 3. Ihn störten und verunsicherten auch nicht die anderen teils fremden Gäste. Nichts desto trotz werd ich in der nächsten Zeit noch mehr aufpassen müssen, denn es hätte auch schiefgehen können.

Auch hatte er heute 4 intensivere Begegnungen mit anderen Hunden, welche alle äusserst gut verliefen. Egal, ob Hündin, Rüde, kastriert oder nicht kastriert. Alle Kombinationen waren heute dran, völlig problemlos.

Carlos ist wieder da!
Sonntag
2. August 2015

Carlos ist wieder da!

Die drei Wochen, in denen Carlos bei mir war, haben mächtigen Eindruck hinterlassen und ich konnte es kaum ertragen, ihn nicht mehr bei mir zu haben. An der Entscheidung, ihn selbst nach der Quarantäne-Zeit nicht mehr wieder zu nehmen, knabberte ich danach lange mit dem Resultat, dass ich ihn wieder haben wollte. Nun, wo die Giardien ausgeheilt sind, konnte ich ihn aus der Pflegestelle mit Quarantäne-Möglichkeit wieder abholen und er wird definitiv jetzt doch bei mir bleiben! Für immer!

Nach der Abholung aus der Quarantäne in Dorsten verbrachten wir Zeit bei Eltern in Duisburg. Das Video zeigt auch die ersten Schritte in Köln.

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Ein Abschiedsbrief
Dienstag
14. Juli 2015

Ein Abschiedsbrief

Ich verarbeitete meinen Schmerz über den vermeintlichen Verlust in Form eines Briefes an Carlos:

 

Lieber Carlos!

Als ich Dich das erste Mal auf einem Foto sah, wo Du noch ganz klein warst, zog mich Dein frecher Blick direkt in den Bann. Vorher sah ich Fotos von Deinen Leidensgenossen in dem Shelter in Rumänien. Dein Bruder Kilian weckte zuerst meine Aufmerksamkeit, doch er war bereits versprochen. Julie war mein nächster Blickfang. Sie hatte grau-weisses Fell und schaute mit treuem Blick in die Kamera. Etwas später kam dann Dein Bild. Von Dir gab es im Gegensatz zu den Anderen nur ein einziges Foto. Ich musste bei Deinem Ausdruck auf dem Bild immer an einer Figur aus Fraggle Rock denken. Deine lange Schnauze, Deine neugierig etwas hochgestellten Ohren, Deine beiden hellen Punkte über den Augen, Deine stromlinienförmigen beigen Flecken… Dich wollte ich!

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Quarantäne in Dorsten
Dienstag
14. Juli 2015

Quarantäne in Dorsten

Auf Grund der Ansteckungsgefahr für andere Hunde und auch Menschen auf meiner Arbeit mit den Darmparasiten „Giardien“ musste Carlos für ein paar Wochen nach Dorsten in eine andere Pflegestelle mit Quarantäne-Möglichkeit.

Wehmut
Montag
13. Juli 2015

Wehmut

Diese sehr kurze Aufnahme entstand am letzten Abend vor dem Tag, an dem Carlos vermeintlich für immer abgeholt wurde. Letztendlich kam er ja nach drei Wochen Quarantäne doch wieder zurück nach Köln.

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Ausgesperrt
Freitag
10. Juli 2015

Ausgesperrt

Oh mann… da will man nur kurz eben in den Hof, weil Carlos unruhig wurde und als ich die Wohnungstür zuzog, wurde mir bewusst, dass ich meinen Schlüssel hab liegen lassen… Da saßen wir nun, ohne Schlüssel, ohne Geschirr, ohne Leine… immerhin hatte ich mein Handy dabei und konnte einen Arbeitskollegen anrufen, der netterweise vorbeikam… Haki, du bist mein Held!